Seit seiner Gründung hat unser Förderverein viele Projekte in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt.
Für seinen langjährigen ehrenamtlichen Einsatz zum Wohl seiner Mitmenschen ist unser ehemaliger Vorsitzender Sieghart Möller mit der Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus in Montabaur überreichte die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die Auszeichnung. Sieghart erhielt die Ehrennadel für sein außergewöhnliches Wirken in Niedererbach. Dazu zählt sein Engagement im
Förderverein „Unser Dorf hat Zukunft Niedererbach 2006“, dem Gemeinderat, dem Sportverein, den Ausschüssen für Kirmes und Fastnacht sowie der „Commualen Truppe“.
Tolle Stimmung beim Kickerturnier! Spannende Spiele und vor allem sehr viel Spaß hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeden Alters, die es an unseren Kickertischen haben krachen lassen. Insgesamt 16 Teams kickerten fair und mit vollem Engagement um die Pokale.
Bei den Erwachsenen siegten: Jannis & Sebi (Platz 1), Die schiefen Stangen (Platz 2), Achim & Uwe (Platz 3); bei den Kindern: Konrad & Marlo (Platz 1), Manuel & Moritz (Platz 2), Jakob & Philipp & Ben (Platz 3).
Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen kandidierte das Gründungsmitglied Sieghart Möller nicht mehr für den Vereinsvorsitz. Stattdessen wurde Jonathan Holtkamp im zwanzigsten Vereinsjahr einstimmig als Nachfolger und 1. Vorsitzender gewählt. Gerhard Theis (2.Vorsitzender), Uwe Frink (Kassierer), Stefanie Stächer (Schriftführerin) und Jeannette Holtkamp (Beisitzerin) wurden in ihren Ämtern bestätigt und Sieghart Möller einstimmig als 2. Beisitzer gewählt.
Am 27. Dezember 2025 konnte der Förderverein den traditionellen Grenzbegang in Kooperation mit dem Verschönerungsverein durchführen. Der dritte Teil der Wanderung führte wieder über Stock und Stein auf der Gemeindegrenze bzw. dicht daran entlang. Vom Hof Kirchstück ging der Weg durch das Willbachtal und endete im Löhn. Unter Leitung von Bernd Müller, der fachkundig erläuterte, konnten die Teilnehmer interessante Fakten und Eindrücke zu Gemeindegrenzen, Grenzsteinen und Gemarkung erleben. Der gemütliche Ausklang fand bei einem kleinen Imbiss im Haus Erlenbach statt.
„Zwischen den Jahren“ fand sich auch 2024 Zeit für den zweiten Teil des Niedererbacher Grenzbegangs. 32 interessierte Bürger und ein Hund nahmen bei herrlichem Winterwetter an dem knapp dreistündigen Gang durch einen Teil der Gemarkung teil und erfuhren einiges über die Topographie, den Wald und die wechselvolle Geschichte unseres Ortes unmittelbar an der Grenze zu Hessen.
Rechtzeitig zu Beginn der dunklen Jahreszeit informierte Kurt Bücher, qualifizierter Sicherheitsberater der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises für Seniorinnen und Senioren, auf unsere Einladung hin rund 35 Interessierte über organisierte Betrugs- und Täuschungsversuche. Einige Teilnehmer konnten aus eigener Erfahrung von glücklicherweise erfolglosen Versuchen dieser oder ähnlicher Art berichten, sodass sich ein reger Austausch entspann. Ein Rollenspiel über einen fiktiven Betrugsversuch per Telefon rundete die Präsentation ab.
…hieß die Themenwanderung für Kinder und Erwachsene, für die wir die BANU-Naturführerin und Wildkatzenbotschafterin Rita Landau gewinnen konnten. Nach einer spannenden zweistündigen Wanderung gab es beim abschließenden Picknick noch ein gemütliches Beisammensein.
Die Impfkampagne gegen das Corona-Virus kam so langsam in Gang und es konnten sich nun die Über-80-Jährigen Bürger impfen lassen. Da das Impfzentrum für den Westerwaldkreis in Hachenburg von Niedererbach aus nicht direkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar war, bot die Nachbarschaftshilfe ihre Unterstützung bei der Terminvereinbarung, die Fahrt nach Hachenburg und, falls gewünscht und erforderlich, auch die Begleitung während des Impfvorgangs an.
Im August 2020 begann die Errichtung des Bildstocks zu Ehren der Hl. Barbara (Schutzheilige der Bergleute) am Seitenweg Richtung Elz, die im November ihren Abschluss fand. Leider konnte die offizielle und öffentliche Einweihung des kleinen Bauwerks am Namenstag der Patronin, dem 4. Dezember, aufgrund der Corona-Situation nicht stattfinden, soll aber zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden.
In der Jahreshauptversammlung wurde die Satzung einstimmig bzgl. der Vereinszwecke um eine Formulierung ergänzt. Die Zwecke werden nun benannt als zum einen „die ideelle und finanzielle Förderung öffentlicher und kultureller Einrichtungen, Häuser und Denkmäler der Ortsgemeinde 56412 Niedererbach“ (unverändert), zum anderen „die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zugunsten gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke“ (Ergänzung).
…unter diesem Motto stand eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins mit der Volkshochschule Montabaur für ältere Mitbürger. Frau Anita Velten vermittelte in einer praxisorientierten und kurzweiligen Präsentation Informationen, Tipps und Tricks zu Funktionen und zur Bedienung von Smartphones. Daneben bestand auch ausreichend Zeit für Fragen und für einen regen Erfahrungsaustausch. Aufgrund der positiven Resonanz sollen Veranstaltungen dieser Art in loser Folge fortgesetzt werden.
Der dritte und abschließende Teil des Niedererbacher Grenzbegangs war wieder eine Gemeinschaftsveranstaltung unseres Vereins mit dem Verschönerungsverein und dem Arbeitskreis Dorfgeschichte. Trotz strömendem Regen machten sich 19 Unverzagte auf unter der Leitung von Bernd Müller die Gemarkungsgrenze und die Landesgrenze zu Hessen zu erwandern und auf verschlungenen Waldpfaden Neues über die Grenz- und Siedlungsgeschichte unserer Region zu erfahren.
Bei der diesjährigen Winterwanderung erwanderten 14 Vereinsmitglieder unter der Leitung von Bernd Müller die Dornburg und den Blasiusberg bei Frickhofen und erfuhren interessante Details über die Geschichte der näheren Heimat. Abschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein im Pfarrheim.
Beim Seniorennachmittag verteilten wir 100 sogenannte „Notfalldosen“ an die Teilnehmer. Diese Dosen enthalten ein Notfall-Infoblatt mit Angaben z. B. über den Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, Operationen und Medikamente des Wohnungs- oder Hausinhabers und sind den einschlägigen Rettungsdiensten bekannt. Die Dose inkl. Inhalt wird in die Kühlschranktür gestellt. Als Sponsoren für diese Aktion konnten wir die Fahrschule Thilo Höger und die Firma Volker Petri Mineralöltransporte GmbH gewinnen.
Im August begannen die Vorbereitungen zur „Nachbarschaftshilfe“, die kurzfristig Hilfe oder Dienste für Niedererbacher Bürger anbieten soll. Zur Einschätzung des Bedarfs und des möglichen Umfangs entwickelte der Vorstand einen Fragebogen, dessen Ergebnis im November öffentlich vorgestellt wurde.
Dass wir bei der geplanten Umsetzung des Vorhabens von der „Corona-Pandemie“ eingeholt wurden, konnte im Vorjahr niemand ahnen. So entschloss sich der Vorstand am zweiten Märzwochenende 2020 kurzfristig, die Hilfeangebote auf die notwendigen Dienste zu beschränken, informierte die Niedererbacher Einwohner per Flyer und rief Interessierte auf, sich als Helfer zu melden. Das Ergebnis war überwältigend: zusätzlich zu den bereits aktiven Freiwilligen erklärten sich 21 weitere Menschen bereit, im „Corona Alltag“ in Niedererbach unterstützen zu wollen. Ein tolles Ergebnis für unser Dorf! Natürlich wird die Nachbarschaftshilfe auch nach der „Corona-Pandemie“ fortgesetzt, dann mit dem ursprünglich geplanten (erweiterten) Angebot.
Nach einem Ortstermin mit Vertretern des NABU Hundsangen, des Fördervereins, der Mittwochsrentner und des Verschönerungsvereins sicherten Mitglieder des Fördervereins den Eingang zur Schieferhöhle am Seitenweg Richtung Elz durch ein Holzgatter und entfernten überhängende Bäume im Bereich über dem Stollenmund. Auch wurde ein Teil der Schieferhalde abgetragen und im gegenüberliegenden Gelände verfüllt. Offen ist noch die Gestaltung des Bereichs vor dem Stollen; hier sollen weitere Ruhebänke und ein Bildstöckchen zu Ehren der Hl. Barbara sowie eine Infotafel zur Geschichte des Niedererbacher Schieferabbaus errichtet werden.
Im Frühjahr 2019 wurden die Brücken über die Niedererbacher Bäche im Ortskern (Fischbach, Bornstraße und Bahnhofstraße; Sandbach, Brückenstraße; Erbach, Waldstraße) mit Blumenkästen verschönert. Die Pflanzen mussten während des Jahrhundertsommers 2019 laufend ausgiebig gewässert werden, um das Auge der vorübergehenden und -fahrenden Betrachter mehrere Monate zu erfreuen.













