Unser Dorf hat Zukunft Niedererbach 2006 e.V.

Chronik

Seit seiner Gründung hat unser Förderverein viele Projekte in Angriff genommen und erfolgreich umgesetzt.

2. Niedererbacher Grenzbegang
2. Niedererbacher Grenzbegang
1. Niedererbacher Grenzbegang
1. Niedererbacher Grenzbegang

Zusammen mit dem Verschönerungsverein und dem Arbeitskreis Dorfgeschichte hatten wir öffentlich zum ersten Niedererbacher (Teil-) Grenzbegang eingeladen und konnten insgesamt 42 Interessierte begrüßen. Bei trockenem, spät-winterlichem Wetter und unter fach- und ortskundiger Leitung von Bernd Müller erwanderten die Teilnehmer in rund drei Stunden eine Strecke von ca. 11 km und erfuhren Interessantes über die Standorte von Grenzsteinen, ihre Bedeutung, die Grenzverläufe in der rund fünf Quadratkilometer großen Gemarkung Niedererbach, die Bedeutung der Bahnlinie für den Ort, die heute stillgelegten Schieferbergwerke sowie über die wechselvollen Herrschaftsverhältnisse in den letzten 500 Jahren, aber auch über noch sichtbare Reste keltischer Besiedlung. 

Einweihung Bildstock
Einweihung Bildstock

Am 10. September 2016 fand die Einweihung des Bildstocks an der Einfahrt zum Pfarrhof (Kurve Bergstraße) statt. Vom März 2015 bis September 2016 leisteten Uwe Frink, Christof Kaiser, Klaus Leukel, Sieghart Möller, Berthold Ortseifen, Franz Petri, Gerhard Theis, Adrian Börner und Helmut Engelhardt bis zur Fertigstellung rund 266 Arbeitsstunden. Die Firma Weton sponsorte Baumaterial, desgleichen Klaus Leukel und Adrian Börner. 

 

Pfarrer i. R. Günter Daum zelebrierte unter Mitwirkung der Chorgemeinschaft Cäcilia-St. Katharina eine Andacht in der Niedererbacher Kirche. Anschließend wurde die Marienstatue in einer feierlichen Prozession von der Kirche zum Bildstock getragen. Dort wurden Bildstock und Statue feierlich eingesegnet, gefolgt von einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Pfarrhof.

Beginn der Vortragsreihe in Zusammenarbeit mit den Paritätischen Wohlfahrtsverbänden

Die erste Info-Veranstaltung fand statt zum Thema „Vorsorge, es ist nie zu früh!“ Referentin Elke Schäfer-Krüger von der Betreuungsvereinigung des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V. informierte die Teilnehmer über Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

Einweihung des Rathauses
Einweihung des Rathauses

Am 12.Dezember 2010 war es dann soweit: nach mehr als 4 Jahren Sanierung konnte das „Bommse Häusje“ fertiggestellt, eingeweiht und seiner Bestimmung als Rathaus der Gemeinde Niedererbach übergeben werden. Danach wurde die Feier im festlich geschmückten „Haus Erlenbach“ mit einem Sektempfang und einem bunten Rahmenprogramm, das von den Niedererbacher Vereinen gestaltet wurde, fortgesetzt.

 

Zwar gab es für die Maßnahme Zuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz und der Denkmalschutzbehörde, doch dies hatte längst nicht alle Kosten gedeckt. Durch die immensen Eigenleistungen (ca. 2.700 dokumentierte Arbeitsstunden) und den unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz von Mitgliedern des Fördervereins “Unser Dorf hat Zukunft” und Niedererbacher Bürgern konnte diese Lücke geschlossen werden.

Beginn Sanierung „Bommse Häusje“
Beginn Sanierung „Bommse Häusje“

Das Haus war trotz des jahrzehntelangen Leerstandes in einem erstaunlich guten Zustand, innen trocken – wohl aufgrund der Tatsache, dass im Laufe der Jahre einige Fenster eingeworfen wurden und durch die so entstandene natürliche Belüftung keine Staunässe entstand. Oberflächlich waren keine Verwerfungen erkennbar und die Dachkonstruktion war bis auf einige Dachsparren in Ordnung. Die Restaurierung dauerte über 4 Jahre.

Gründung

Der Förderverein „Unser Dorf hat Zukunft Niedererbach“ wird von 21 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Nachdem die Versammlung den Satzungsentwurf einstimmig gebilligt hat, werden Sieghart Möller (1. Vorsitzender), Gerhard Theis (2. Vorsitzender), Uwe Frink (1. Kassierer) und Stefanie Stächer (Schriftführerin) in den Vereinsvorstand gewählt. Der Mitgliedsbeitrag wird auf 12 €/Jahr festgelegt.